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Presseberichte und Aktuelles
12.12.2011 Gimbsheim/Halle
White Galloway Stars online
Das Projekt "Farbvererbung beim White Galloway"
Momentan ist völlig unklar, wie Farbe und Markierung beim White Galloway vererbt werden. Grundregeln der Vererbung legen nahe, dass eine Anpaarung von Tieren mit der gewünschten Farbzeichnung die höchste Aussicht auf ebensolche Nachkommen bietet. Allerdings führt diese Strategie nicht immer zum Erfolg.
Das Projekt "Farbvererbung beim White Galloway" versucht, diesem Geheimnis auf die Spur zu kommen. Prof. Swalve von der Uni Halle und Prof. Brenig von der Uni Göttingen sind fasziniert von diesem Rätsel der Natur, wollen helfen es zu lösen und machten daraus diese Forschungsarbeit.
Die Züchter von White Galloways selbst spielen hierbei eine enorm wichtige Rolle.
Erfahren Sie hier mehr über das Projekt "White Galloway Stars".
04.10.2011 Gimbsheim/St. Annen
Olma vom Altrhein
Klassensiegerin auf der NORLA
Im Mai zog unsere hübsche Olma in den hohen Norden und fand ein schönes, neues zu Hause bei Familie Heim in St. Annen.
Einige Monate später hatte sich Olma so gut eingelebt und entwickelt, dass Familie Heim beschloss sie für die Tierschau, die während der NORLA veranstaltet wird, vorzubereiten. Frisch gewaschen, geföhnt, frisiert und halfterführig gemacht ging es auf zur größten Landwirtschafts- und Verbrauchermesse in Norddeutschland. Dort präsentierte sich Olma ausgesprochen gut und bestach unter anderem durch ihr hervorragendes Gangwerk, so dass sie zur Klassensiegerin ausgewählt wurde.
Wir sind sehr stolz auf Olma und ihren Betreuerstab Beatrice, Johann und Felix Heim ( Oesterfeld 14 in 25776 St. Annen), die nebenbei auch noch sehr engagierte White-Galloway-Züchter sind.


25.05.2011 Gimbsheim/Südkorea
Besuch aus Südkorea
Südkoreanisches Fernsehen zu Gast bei den Grasfressern
Etwas skeptisch reagierten Sigrid Beny und Hans Gugumus von den "Grasfressern", als sich telefonisch ein südkoreanisches Fernsehteam bei ihnen mit der Bitte um einen Drehtermin meldete. Als dann aber am selben Abend noch die offizielle Anfrage des Senders per Mail einging, wurde schnell klar, dass hier tatsächlich Interesse an der ökologisch ausgerichteten Mutterkuhhaltung bestand.
Der südkoreanische Sender MBN dreht derzeit im Rahmen eines Dokumentarfilmprojektes in Deutschland, Dänemark, Schweden, England und Südkorea. Ziel des Projektes ist es ökologisch und ethisch vertretbare Wege der Viehhaltung und Viehzucht in Europa aufzuzeigen, die Anregung für die Entwicklung in Südkorea sein können.

Auf der Suche nach gelungenen Projekten und anspruchsvollen Tieren wurde das Team von Herrn Dr. Böttcher (Dienstleistungszentrum Ländlicher Raum - DLR) an die Lehr- und Versuchsanstalt für Viehhaltung in Kaiserslautern und die "Grasfresser" in Gimbsheim verwiesen.
Besonderes Interesse fand die Seegrabenrenaturierung in Rheindürkheim, wo sehr anschaulich wurde, wie die Interessen des Naturschutzes, der Landwirtschaft, einer artgerechten Tierhaltung, des "sanften Tourismus" und des Hochwasserschutzes im gemeinsamen, durch die Stadt Worms, den "grasfressern" und Naturschutzverbänden umgesetzten Projekt erfolgreich verwirklicht wurden.

Nach mehreren Stunden intensiven Austauschs und mit vielen interessanten Anregungen und Aufnahmen im Gepäck ging es für das Team am Abend dann noch weiter nach Göttingen, wo am Folgetag der nächste Drehtermin anstand.
05.10.2010 Gimbsheim
Jamie´s Nachwuchs
Mit Spannung haben wir Jamies Kälber erwartet. Unsere Erwartungen haben sich mehr als erfüllt. Jamie hat uns einen sehr homogenen Jahrgang mit wunderschönen und perfekt gezeichneten Kälbern beschert.
Die fünf Mädchen und ein Junge sind gesund und entwickeln sich prächtig. Peppercorn, Paroli, Lulla Mea, Pechthild, Pempe und James T. Kirk strahlen die selbe Ruhe und Gelassenheit, wie ihr stolzer Vater, aus.






21.04.2010 Gimbsheim/Landau
KLICK Website Award 2010 - Teil 2
Die Grasfresser-Webseite ist nun auch Landessieger beim KLICK Website Award 2010
Unter den insgesamt 208 eingereichten Beiträgen haben die Grasfresser gestern in der Jugendstil-Festhalle in Landau tatsächlich auch den 1. Preis im Landesentscheid entgegen nehmen können.
Mit dieser Platzierung ist unsere Webseite automatisch für den Bundesentscheid in Bremen am 09. Juni 2010 qualifiziert. Hier wird unter den 16 Landessiegern die beste Webseite Deutschlands 2010 gewählt.

Die besten Seiten in Rheinland-Pfalz 2010:
1. Platz: Grasfresser - Galloways vom Altrhein (www.grasfresser.com)
2. Platz: Vulkanhof - Ziegenkäserei (www.vulkanhof.de)
2. Platz: Metzgerei Spindlböck (www.spindlboeck.de)
Weitere Infos zu diesem Thema finden Sie auf der Homepage des Klick Website Award 2010 und bei klick-net.de.
22.03.2010 Gimbsheim/Mainz
Ein Award anderer Art für die Grasfresser
Die Grasfresser-Webseite ist regionaler Preisträger beim KLICK Website Award 2010
Am 18. März wurden im Rathaus Mainz im Rahmen einer Veranstaltung des IT-Forum Mainz die regionalen Preisträger im Kammerbezirk Rheinhessen prämiert:
Grasfresser - Galloways vom Altrhein www.grasfresser.com
Hotvolée - Atelier & Boutique www.hotvolee.com


Die regionalen Preisträger sind für den Landespreis nominiert, der am 20. April 2010 in Landau verliehen wird. (Quelle: KLICK Website Award)
12.03.2010 Gimbsheim
Hellboy ist da!
Der erste Nachwuchs von Highland-Hero und Djangos Tochter Pauline.
Am 13.02.2010 kam ein perfekt markiertes Bullenkalb gesund und ohne Probleme zur Welt. Wir sind froh über den ersten Enkelsohn von Peepings Napoleon, der als erster Schotte nach vielen Jahren Importsperre nach Deuschland kam.


22.01.2010 Gimbsheim
"Grasfresser" im Schönheitsstress
GRÜNE WOCHE Galloway-Rinder vom Altrhein werden auf Landwirtschaftsschau prämiert
BERLIN (rpk). In Gimbsheim, Hamm, Ibersheim und Rheindürkheim sorgen die Galloway-Rinder von Sigrid Beny und Hans Gugumus dafür, dass Flächen, die eigentlich für die intensive Landwirtschaft nicht geeignet sind, ökologisch gepflegt werden. 70 Hektar Rheinauenland werden von den rund 65 schottischen Galloways beweidet (die WZ berichtete).
Jetzt feierten die beiden Züchter vom Altrhein bei der Grünen Woche in Berlin einen unerwarteten Erfolg.
Wie Beny und Gugumus informierten, gewannen die beiden Galloway-Bullen "Django" und "Jaimie" auf der traditionellen Landwirtschaftsschau in der Bundeshauptstadt bei der Präsentation der so genannten Robustrinder ("extensive Fleischrinderrassen") ihre Klassen. Danach wurde "Django" (Farbbeschlag weiß) als "Bester weißer Galloway-Bulle Deutschlands" ausgezeichnet, "Jaimie" (Farbbeschlag belted) wurde als "Bestes belted Galloway Deutschlands" gekürt.
Und "Jaimie" wurde darüber hinaus eine weitere Ehre zuteil: Er zählte zu den ausgewählten Tieren, die Mitgliedern des russischen Landwirtschaftsministeriums vorgeführt wurden. Insgesamt nahmen rund 100 Züchter extensiver Rassen mit 309 Rindern an der Bundesschau teil.
"Django steht üblicherweise in Gimbsheim mit sechs Mutterkühen auf der Weide, Jaimie mit neun Kühen in der renaturierten Seebachaue in Rheindürkheim", berichtet Hans Gugumus. Während der Weihnachtsfeiertage waren die beiden Rinder von der Weide, auf der sie üblicherweise im Kreise ihres "Harems" das Jahr verbringen, in den Stall geholt worden, um sie auf die Schau vorzubereiten.
Der "Birkenhof" in Gimbsheim war dann für rund drei Wochen das "Trainingsgelände", auf dem sie fast täglich am Halfter geführt wurden. Unterstützt wurden die "Grasfresser" vom Altrhein von drei befreundeten Züchterinnen dieser Rasse aus Schottland, die extra zur grünen Woche nach Berlin angereist waren. Gugumus: "Diese Unterstützung zahlte sich aus, denn die Damen sind echte Profis im Vorbereiten der Tiere auf eine Schau." In Schottland werden Zuchttiere nahezu ausschließlich im Rahmen von Schauen verkauft, deshalb haben die Züchter große Erfahrung im "Herausputzen" der Tiere.
Für "Django" und "Jaimie" hat der ganze Reise- und Schönheitsstress nun ein Ende, denn sie werden bald wieder mit ihren "Damen" auf der Weide stehen. "Die Spaziergänger können dann den Anblick der Tiere ohne Eintritt und in aller Ruhe genießen", freut sich Hans Gugumus nach dieser aufregenden Berlinreise auf etwas beschaulichere Tage.
(Bericht aus der Wormser Zeitung)
23.09.2009 Gimbsheim
Ausflug: Gimbsheimer Kindergarten besucht Galloway-Rinder
(woz). Die Galloways von Sigrid Beny und Hans Gugumus sozusagen "fellnah" erleben konnten jetzt die Kinder und Betreuerinnen des Kinderhortes Schatzinsel in Gimbsheim.
Sie nutzten den Nachmittag für einen Ausflug zu den "Grasfressern" Zuerst ging es zu Fuß zum Birkenhof und von dort weiter mit Traktor und Rolle auf eine Weide im "Strohnert". Mit einer Herde mitsamt Mutterkuh und Zuchtbullen vor Augen erfuhren die Kinder viel Interessantes über die artgerechte Haltung von Rindern von der Geburt bis zum Schlachthof. Weil alle so aufmerksam zuhörten und jede Menge Fragen stellten, dürfen die "Schatzinsulaner" als kleines Dankeschön den Namen des nächsten Kalbes aussuchen, das im Oktober zur Welt kommen wird. Wieder zurück auf dem Birkenhof hatten alle noch die Möglichkeit zwei Kälber anzufassen und zu kraulen. Mit viel neuem Wissen und gestärkt mit Äpfeln und Pfirsichen traten die Kinder den Weg zurück zum Hort an.
Wer mehr über die "Grasfresser" erfahren möchte oder Interesse an einer Exkursion zu den Weiden in der Region hat, erfährt näheres unter www.grasfresser.com.
(Bericht aus der Wormser Zeitung)
01.09.2009 Worms
Premiere: Galloways auf dem Wormser Wochenmarkt
Die Grasfresser aus Gimbsheim nahmen am Samstag, den 29. August, erstmals am Wormser Wochenmarkt teil.
Das besondere daran: Die beiden Rinderzüchter Sigrid Beny und Hans Gugumus brachten zwei kleine Kälbchen als "Anschauungsobjekte" mit und standen den Besuchern des Marktes Rede und Antwort zu den angebotenen Produkten und der Herstellungsweise. Wer wollte, der konnte gleich vor Ort eine Rindsbratwurst oder eine Siedewurst probieren.
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08.08.2009 - Gimbsheim
Von Sascha Diehl
Galloways für Umweltschutz im Einsatz
Vierbeiner aus Schottland beweiden Rheinauenland in und um Gimbsheim / Fleisch besonders schmackhaft
Mal abgesehen von den Methangasen, die sie produzieren, sind sie echte Naturschützer. In Gimbsheim, Hamm beziehungsweise Ibersheim und Rheindürkheim sorgen die Galloway-Rinder von Sigrid Beny und Hans Gugumus dafür, dass für die intensive Landwirtschaft untaugliche Flächen ökologisch gepflegt werden. Statt einförmiger Grünflächen finden sich auf den Weiden der seltenen, aus dem Süden Schottlands stammenden Rinder zahlreiche andere Vogel-, Insekten- oder Amphibienarten. Rund 70 Hektar Rheinauenland werden von den insgesamt 65 Galloways beweidet. Ökologisch gerecht, ganz ohne den Einsatz von Maschinen oder Pflanzenschutzmitteln. Die WZ hat die "grünen" Rinder besucht und ihnen bei ihrer Umweltschutzarbeit zugeschaut.
Das Leben der robusten Rinder, die das gesamte Jahr im Freien verbringen, sieht irgendwie nach Urlaub aus. Passend zur Sommerhitze, liegen die Wiederkäuer träge, faul und scheinbar schmatzend im Schatten und beobachten, was die Zweibeiner auf ihrer Weide so alles treiben. Allerdings genügt ein Pfiff und ein kräftiges Klatschen von Hans Gugumus, um die bis zu einer Tonne schweren Tiere in Bewegung zu setzen. Die "Unnahbaren" werden plötzlich unglaublich zutraulich. Eine wichtige Voraussetzung, wie die "menschlichen Galloway-Eltern" erklären. Grund ist eine EU-Verordnung die vorschreibt, alle Rinder in der ersten Lebenswoche mit Ohrmarken zu versehen. Ein Problem, wenn man Rinder hat, die nur im Freien leben. "Wir müssen das innerhalb der ersten 48 Stunden machen", schmunzelt Hans Gugumus, "sonst haben wir keine Chance mehr".
Ein anderer Grund, aus dem die Tiere zutraulich sein müssen, ist eine weitere EU-Verordnung. Jedes Jahr müssen Blutproben genommen werden. Für Hans Gugumus bleibt also nur eine Chance: "Ich muss jeden Tag hier sein und kraulen, auch wenn´s total bescheuert ist, auf der Weide zu stehen und Kühe zu kraulen." Die Kühe und Bullen scheinen das "Bescheuerte" allerdings zu genießen, selbst der eine Tonne schwere und preisgekrönte weiße Musterbulle findet es richtig gut, wenn Sigrid Beny seinen Kopf streichelt.
Vor sieben Jahren haben Sigrid Beny und Hans Gugumus angefangen, Galloway-Rinder zu züchten, nachdem sich Benys Eltern aus der Landwirtschaft verabschiedet hatten. Seitdem züchten sie die schottischen Rindviecher, verkaufen einzelne Kühe oder Bullen in die Zucht oder vermarkten das Fleisch der Tiere. Offenbar mit Erfolg, zumal sie die Nachfrage nach der Delikatesse kaum befriedigen können.
Galloways brauchen, werden sie so gehalten wie in Gimbsheim, vor allem eines - Zeit. "Wir füttern nichts zu", betont Sigrid Beny, was bedeute, dass sich die Rinder ganzjährig von Gräsern, Kräutern oder Heu ernähren, folgerichtig langsamer wachsen und nur so viel Milch geben, wie die Kälber trinken können. Das Resultat dieses natürlichen Wachstums ist ein besonders zartes und schmackhaftes Fleisch.
Dabei scheint es nicht nur das Fleisch der Rinder zu sein, das so manchem am Altrhein Freude bereitet. Sigrid Beny berichtet davon, dass es in Hamm gleich mehrere "Kuhhirten" gäbe, die ihre Freizeit auf der eigens vor der Weide aufgestellten Bank verbrächten und den Galloways bei ihrer "Arbeit" zuschauten. Zu den Freunden der Rinder gehören auch die Kommunen und der Naturschutzbund (Nabu), die mit Beny und Gugumus kooperieren, indem sie wie in Hamm beziehungsweise Ibersheim und Rheindürkheim Flächen bereitstellen, die die Rinder abgrasen.





